Royal National Park Sydney
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Royal National Park Sydney

Royal National Park – das Wochenendziel der Sydneysiders

Der Royal National Park 30 Kilometer südlich von Sydney ist der älteste Nationalpark der Welt. Er streckt sich von Audley bis Waterfall und kann bequem mit dem Auto durchquert werden. Im Inneren des Parks befinden sich zahlreiche Wanderwege und wunderschöne Strände, die sowohl zum Schwimmen, als auch zum Surfen genutzt werden.

Der Royal National Park eignet sich perfekt, um ein unbeschwertes Wochenende außerhalb der stressigen City zu verbringen. Wer im Park übernachten möchte, sollte jedoch das Visitor Center im Voraus kontaktieren, da die Campingplätze in den Sommermonaten oft ausgebucht sind. Das Campen außerhalb der markierten Bereiche ist strengstens verboten.

 
 

Am Garie Beach befindet sich außerdem ein Backpackerhotel. Der Strand wurde einst zum Neuntschönsten Australiens gekürt und ist besonders bei leidenschaftlichen Surfern sehr beliebt. Frühmorgens kommen schon viele Wassersportler in den Park, da die Wellen am Garie Beach zu dieser Zeit bestens zum Surfen geeignet sind. Hier finden außerdem oft Surfwettbewerbe und Surf Rescue Events statt.

Einige Kilometer nördlich des berühmten Strandes liegt Wattamolla. Zu dieser Badestelle kommen nicht nur Familien, sondern auch viele junge Menschen. Dort befinden sich nämlich zehn Meter hohe Felsklippen, von denen sich viele Wagemutige in die Tiefen der kalten Bucht stürzen. Das Springen ist zwar verboten, doch niemand scheint sich dort an die Gesetze des Nationalparks zu halten. Der Spaß steht für die meisten hier im Vordergrund.

Durch den Royal National Park führt der 28 Kilometer lange Bundeena-Maianbar Heritage Walk, den Geübte normalerweise innerhalb von zwei Tagen durchwandern können. Der Track führt über Steilklippen die Küste entlang und Wanderer kommen an historisch wertvollen Aboriginesstätten vorbei. In Bundeena, wo der Track startet, befinden sich ebenfalls ein paar gute Quartiere zum Übernachten.

In die Medien geriet der Royal National Park, da hier oft Buschfeuer wüteten. 1994 ist bei einem verheerenden Feuer beinahe der gesamte Park abgebrannt. Deshalb ist es Besuchern strengstens untersagt hier mit offenem Feuer zu hantieren. In der Nähe der Campsides und an den Stränden befinden sich daher viele kostenlose Grillplätze mit Gas.